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Infos


Was ist ein Porträt?

Ein Porträt (auch Portrait; v. frz. portrait) ist ein Gemälde, eine Fotografie, eine Plastik oder eine andere künstlerische Darstellung einer Person. Die Absicht eines Porträts ist, das Wesen, bzw. die Persönlichkeit der porträtierten Person zum Ausdruck zu bringen.

Eines der berühmtesten Porträts der Welt ist das der Mona Lisa.

Porträts tauchten im nachantiken Europa Mitte des 14. Jahrhunderts auf, das älteste ist das Seitenporträt König Johanns des Guten, das als Gegenstück das Porträt seiner Frau Johanna hat. Das älteste Frontalporträt ist das von Herzog Rudolf IV. von Österreich.

Das Porträt eines Künstlers von sich selbst bzw. seinem eigenen Bild ist das Selbstporträt. Selbstporträts zählen zu den berühmtesten Werken zahlreicher Künstler. Das St.-Annen Museum in Lübeck verfügt seit kurzem über eine der größten Sammlungen von Selbstporträts der Moderne in Deutschland. Weltweite Verbreitung hat die Porträtfotografie erlangt. In der Politik wird das Porträt eines Regierungschefs oft als staatliches Symbol gebraucht, es ziert öffentliche Gebäude, Banknoten oder auch Briefmarken. (siehe Personenkult.)

Einer der bekanntesten und produktivsten Portraitzeichner des 20. Jahrh. war der deutsche Pressezeichner Emil Stumpp.

(Quelle: wikipedia.org)



Was ist Rötel- bzw. Bleistiftzeichnung?

    » Rötel

Eine Rötelzeichnung wird mit dem Rötelstift bzw. Rötelkreide gezeichnet.
Rötel ist ein Eisenoxidmineral / Hämatit. Die Rötel zählt zu den ersten Mineralfarben der Menschheit.
Die Rötelzeichnung ist nicht wischfest und wird von mir mit einem Spezial-Spray fixiert.

Der Farbton ist rötlich. Die meisten Kunsthistoriker stimmen darin überein,
dass ohne Zweifel LEONARDO DA VINCI um das Jahr 1500 als erster mit Rötelkreide zeichnete.

    » Bleistift

Ein Bleistift ist ein Schreibgerät mit einer Graphitmine.
Das Porträt wird in verschiedenen Grautönen gezeichnet und
von mir mit einem Spezial-Spray fixiert.



Zur Geschichte der Porträtmalerei:

Die Porträtmalerei war bereits im Altertum bei den Ägyptern gut ausgebildet, wie zahlreiche Bildnisse der Verstorbenen beweisen. Bei den Griechen gelangte sie erst in der alexandrinischen Zeit zur höchsten Vollendung. Zur meisterhaften Gestaltung gelangten in der griechischen Kunst auch Idealporträts. Das sind frei erfundene Charaktertypen, geschaffen nach dem idealen Wesen des betreffenden Individuums und dem Künstler auch nicht persönlich bekannt (Statuen und Köpfe des Homer, Äsop etc.). Mit Lysipp und seinem Bruder Lysistratos, der zuerst Gesichtsmasken nach dem Leben abformte, drang die realistische Auffassung in die Porträtkunst ein. Die Römer haben daraufhin diese Porträts in virtuoser Weise ausgebildet (Augustusstatue des Vatikanischen Museums, Köpfe des Caracalla, Hadrian).

In der Renaissancezeit wurde das Porträt zuerst durch die Bildhauer (Mino da Fiesole, Desiderio da Settignano, Rossellino, Luca della Robbia u.a.) zu höchster, naturalistischer Virtuosität ausgebildet. Die Maler folgten erst später. In der Blütezeit der italienischen Malerei gelang es ihr dann, dem Porträt die Bedeutung eines Charakterbildes zu geben, in welchem das ganze Wesen des Dargestellten zum Ausdruck gelangt.

Raffael und Tizian stehen hierin voran, unter den Niederländern Rubens, van Dyck, Frans Hals und Rembrandt, aus der spanischen Schule besonders Velázquez. Die letzteren Meister wissen auch durch koloristische Stimmung und bedeutsamen Hintergrund die Schilderung zu vertiefen.

Einfacher, aber ungemein charakteristisch sind die Porträts eines Dürer und Holbein. Die niederländische Malerei brachte die so genannten Konversationsstücke und die Doelen- (Schützen-) und Regentenstücke auf, in denen die Porträtierten zu freien Gruppen bedeutungsvoll verbunden wurden.

Seit dem 17. Jahrhundert ist die Porträtbildnerei so sehr in den Vordergrund getreten, dass kein Maler von Bedeutung sich derselben entzogen hat. Von bevorzugten Porträtmalern der neueren Zeit sind die Franzosen David, Gérard, Ingres, Cabanel, Bonnat, Carolus-Duran, die Deutschen Winterhalter, Wach, Magnus, Hensel, G. Richter, Angeli, Lenbach, die Engländer Reynolds, Gainsborough, Millais, Herkomer, die Niederländer Isaac Israëls, Vincent van Gogh, Paul Citroen, Sierk Schröder, Frans Koppelaar zu nennen.

(Quelle: wikipedia.org)



Weitere Informationen über Rötel oder Bleistift finden Sie über Google.de oder bei wikipedia - die freie Enzyklopädie:


Google

 
Web www.portraet-zeichnung.de
wikipedia - die freie enzyklopädie

  



Anja Ruckdeschel (geb. Dillner) - Kulmbach
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